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Rezeptkalkulation
Was kostet eine Portion, und was muss sie auf der Karte kosten? Trag die Zutaten mit ihrem Einkaufspreis ein. Wareneinsatz und Verkaufspreis stehen sofort da.
Rezept
Zum Start steht ein Beispiel da. Dein Browser merkt sich nichts: Sichere dein Rezept als Datei und lade es beim nächsten Mal wieder.
So viele Portionen ergibt das Rezept. Halbe gehen auch: 2,5.
Zutaten
Je Zutat: was die Packung kostet und enthält, und wie viel davon ins Rezept kommt. Gramm und Kilo, Milliliter und Liter darfst du mischen. Schwund trägst du nur ein, wenn die Menge im Rezept schon geschält oder geputzt ist.
Mehr als 200 Zutaten nimmt das Werkzeug nicht.
Wareneinsatz
Verkaufspreis
Anteil der Warenkosten am Nettopreis. 30 % ist ein häufiger Richtwert in der Gastronomie, keine Regel.
Manche rechnen den Faktor auf den Nettopreis, manche direkt auf den Preis auf der Karte. Wähl, wie du es gewohnt bist.
Dein Preis je Portion. Du siehst, welcher Wareneinsatz und Rohertrag dahinterstecken.
Vorgabe 7 % und 19 %, Stand Januar 2026, bitte prüfen: Speisen in Restaurant, Imbiss und Catering ermäßigt (§ 12 Abs. 2 Nr. 15 UStG, unbefristet), Getränke zum Regelsatz. „Ohne MwSt“ ist für Kleinunternehmer und alle, die keine Umsatzsteuer ausweisen. Dieselben Sätze gelten oben für Einkaufspreise mit MwSt.
Rezept skalieren
Alle Mengen werden im selben Verhältnis umgerechnet. Die Einkaufsmenge enthält den Schwund, die Packungen sind aufgerundet.
Rezeptkarte als PDF
Die Vorschau erscheint, sobald eine Zutat dasteht.
Dazu passt: Preis und Marge · Stundensatz · Einheiten umrechnen
Gerechnet wird nur auf deinem Gerät. Rezepte und Preise verlassen es nicht, und im Browser bleibt nichts gespeichert.
So funktioniert's
- 01Rezept benennen und eintragen, wie viele Portionen es ergibt.
- 02Je Zutat die Packung (Preis und Inhalt) und die Menge im Rezept eintragen. Die Kosten je Zeile, die Summe und die Kosten je Portion stehen sofort da.
- 03Beim Verkaufspreis vorgeben, was du kennst: einen Ziel-Wareneinsatz, einen Faktor oder deinen Preis auf der Karte.
- 04Bei Bedarf auf eine andere Portionszahl umrechnen, die Einkaufsliste kopieren, die Rezeptkarte als PDF laden und das Rezept als Datei sichern.
So wird gerechnet. Eine Zutat kostet Preis der Packung mal Menge im Rezept geteilt durch den Inhalt der Packung, beides in dieselbe Einheit gebracht: 250 g aus einer 1-kg-Packung für 1,29 € kosten 0,3225 €. Umgerechnet wird nur zwischen Gramm und Kilogramm und zwischen Milliliter und Liter. Stück, Bund und Packung bleiben unter sich. Mit Schwund wird mehr eingekauft: Menge geteilt durch (1 minus Schwund), 200 g geschälte Kartoffeln mit 20 % Schälverlust sind 250 g Einkauf. Sind die Einkaufspreise mit MwSt, wird jeder Preis vorher durch (1 plus Satz) geteilt: Der Wareneinsatz ist immer netto.
Runden. Jede Zutat wird ungerundet gerechnet. Erst die Summe und die Kosten je Portion werden kaufmännisch auf ganze Cent gerundet. Die Zeilen zeigen gerundete Beträge, Beträge unter 10 Cent mit vier Stellen. Deshalb kann die Summe um einen Cent von dem abweichen, was du aus den Zeilen zusammenzählst.
Wareneinsatz und Verkaufspreis. Der Wareneinsatz in Prozent ist Kosten je Portion geteilt durch den Verkaufspreis ohne MwSt. Bei einem Ziel von 30 % ist der Nettopreis Kosten geteilt durch 0,30, auf Cent gerundet. Wegen der Rundung steht der tatsächliche Wareneinsatz daneben. Die MwSt kommt auf den Nettopreis. Beim Faktor ist der Preis Kosten mal Faktor, wahlweise ohne oder mit MwSt. Beim Kartenpreis geht es rückwärts: Preis mit MwSt geteilt durch (1 plus Satz) ist der Nettopreis, daraus folgen Wareneinsatz und Rohertrag. Rohertrag ist Nettopreis minus Wareneinsatz.
Steuersätze. Vorgabe sind 7 % ermäßigt und 19 % Regelsatz, Stand Januar 2026. Seit Januar 2026 gilt für Speisen in Restaurant und Catering der ermäßigte Satz, für Getränke der Regelsatz. Beim Einkauf gilt für die meisten Lebensmittel der ermäßigte Satz, für viele Getränke der Regelsatz. Steht der Satz auf dem Kassenbon, nimm den. Ändern sich die Sätze, trägst du sie in die beiden Felder ein, und alle Zeilen folgen. Für Sonderfälle frag deine Steuerberatung.
Skalieren. Jede Menge wird mit dem Faktor neue Portionen geteilt durch alte Portionen multipliziert: Von 4 auf 10 Portionen ist der Faktor 2,5. Die Einkaufsliste nennt die Menge mit Schwund und rundet auf ganze Packungen auf, wenn die Packung nach Gewicht, nach Volumen oder mit mehreren Stück angegeben ist. „Mengen ins Rezept übernehmen“ schreibt die neuen Mengen und die neue Portionszahl in die Felder. Die Kosten je Portion bleiben dabei gleich. Das geht erst, wenn jede Menge eine Zahl ist. Umgerechnet wird jede gültige Menge, auch wenn in ihrer Zeile noch Schwund oder Einheit zu prüfen sind.
Sichern. „Als Datei sichern“ schreibt das Rezept mit allen Zutaten, Sätzen und Vorgaben in eine JSON-Datei auf dein Gerät, „Aus Datei laden“ liest sie wieder ein. Im Browser bleibt nichts zurück. Eine Datei aus einer anderen Quelle oder mit unbekannter Version wird abgelehnt, statt halb geladen zu werden.
Grenzen. Esslöffel, Tassen, Prisen oder „ein Ei in Gramm“ rechnet das Werkzeug nicht um, weil das vom Lebensmittel abhängt: Wieg die Zutat ab oder trag sie in Stück ein. Der Wareneinsatz enthält nur die Zutaten, nicht Personal, Miete, Energie, Verpackung oder Reste. Höchstens 200 Zutaten, Zahlen und Ergebnisse bis 1.000.000.000.000. Die PDF ist in Helvetica geschrieben: Umlaute, ß und das Eurozeichen gehen, Emoji und manche Sonderbuchstaben nicht, Brüche wie ⅓ stehen dort als 1/3. Die Seite nennt dir solche Zeichen und was aus ihnen wird, bevor du die PDF lädst. Alle Ergebnisse sind Näherungen für die Planung, keine Beratung.