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Rechner für Selbstständige
Was muss deine Stunde kosten, wie schreibst du etwas ab, was bringt der Weg zur Arbeit, lohnt sich Skonto? Vier Rechner, bei denen jeder Satz ein Feld ist, das du selbst änderst.
So viel soll dir nach Steuern und Vorsorge bleiben.
Miete, Versicherungen, Software, Steuerberatung: was du auch ohne Auftrag zahlst. Leer zählt als 0.
Der Anteil deines Gewinns, der an Finanzamt und Sozialversicherung geht. Ein grober Beispielwert, keine Steuerberechnung. Ändere ihn auf deine Lage.
Feiertage zählen nur, wenn sie auf Montag bis Freitag fallen.
Bezahlt ist nur, was du einem Kunden berechnen kannst. Akquise, Buchhaltung, Angebote und Leerlauf bringen kein Geld. 60 % ist ein Beispielwert. Ein Arbeitstag hat Wochenstunden geteilt durch 5.
Regelsatz, Stand 2026, bitte prüfen. Als Kleinunternehmer ohne ausgewiesene Umsatzsteuer trägst du 0 ein.
Stand der Vorgabewerte: September 2026. Bitte prüfen, die Sätze ändern sich.
- Trag deine Zahlen in die Felder ein.
Ohne Umsatzsteuer, wenn du sie dir als Vorsteuer erstatten lässt. Ohne Vorsteuerabzug, etwa als Kleinunternehmer, zählt der Preis mit Umsatzsteuer.
Wie viele Jahre der Gegenstand nach den amtlichen AfA-Tabellen genutzt wird. Für Computer und Software kann laut Bundesfinanzministerium seit 2021 ein Jahr angesetzt werden.
Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu dieser Grenze kannst du im Jahr der Anschaffung sofort voll abschreiben. Stand 2026: 800 €, bitte prüfen. Leer lassen, dann gibt es keinen Hinweis.
Stand der Vorgabewerte: September 2026. Bitte prüfen, die Sätze ändern sich.
Jahr für Jahr: die Tabelle
| Jahr | Monate | AfA | Restbuchwert |
|---|---|---|---|
| Summe | – | – |
Weg zur Arbeit: Entfernungspauschale
Setzt die Sätze unten ein. Du kannst danach jeden einzeln ändern.
Nur der Hinweg zählt, der Rückweg ist abgegolten. Es zählen volle Kilometer: 12,6 wird zu 12.
Ein Beispielwert. Urlaub, Krankheit und Tage ohne Fahrt zählen nicht mit.
Sätze je Kilometer und Höchstbetrag (gilt, wenn du nicht mit dem eigenen Auto fährst): Stand 2026, bitte prüfen. Leer lassen, dann gibt es keine Grenze.
Stand der Vorgabewerte: September 2026. Bitte prüfen, die Sätze ändern sich.
Dienstreise: eigenes Auto und Verpflegung
Alle gefahrenen Kilometer der Reise, Hin- und Rückfahrt zusammen. Satz für das eigene Auto: Stand 2026, bitte prüfen.
Tage mit mehr als 8 Stunden Abwesenheit, bei mehrtägigen Reisen auch An- und Abreisetag. Einen Tag mit 24 Stunden trägst du nur bei „Tage mit 24 Stunden“ ein, nicht doppelt. Pauschalen: Stand 2026, bitte prüfen.
Stand der Vorgabewerte: September 2026. Bitte prüfen, die Sätze ändern sich.
Steht auf der Rechnung: „2 % Skonto bei Zahlung innerhalb von 10 Tagen, netto 30 Tage“.
Pro Jahr. 12 % ist nur ein Beispielwert, Stand 2026, bitte prüfen: Nimm den Satz aus deinem Vertrag mit der Bank. Leer lassen, wenn du nicht vergleichen willst.
Stand der Vorgabewerte: September 2026. Bitte prüfen, die Sätze ändern sich.
Auch praktisch: Preis und Marge kalkulieren · Arbeitszeit rechnen · Tage, Werktage und Fristen
Gerechnet wird nur auf deinem Gerät. Deine Zahlen bleiben im Browser und werden nirgends gespeichert.
So funktioniert's
- 01Oben wählen: Stundensatz, Abschreibung, Fahrtkosten oder Skonto.
- 02Zahlen eintippen, mit Komma wie gewohnt: 3.000,00. Das Ergebnis und der Rechenweg stehen sofort da.
- 03Was sich ändern kann, ist ein Feld: Puffer, Sätze, Grenzen. Die Adresse merkt sich den Reiter, zum Beispiel bnkz.de/rechner/betrieb/#skonto. Auch #afa, #pendler und #dienstreise führen direkt hin.
Stundensatz. Aus dem Wunsch-Netto pro Monat wird zuerst ein Jahresbetrag. Davon geht der Puffer ab, denn Steuern und Vorsorge nimmst du nicht mit nach Hause: Wer 36.000 € behalten will und mit 30 % rechnet, muss vor Abzügen 36.000 ÷ 0,7 = 51.428,57 € verdienen. Die Fixkosten kommen obendrauf, weil sie den Gewinn mindern, auf sie fällt der Puffer nicht an. Das ergibt den nötigen Jahresumsatz. Geteilt wird durch die bezahlbaren Stunden: Von den Tagen Montag bis Freitag gehen die Feiertage deines Bundeslands ab (nur, wenn sie auf einen Werktag fallen), dazu Urlaub, Krankheit und Fortbildung. Ein Arbeitstag hat Wochenstunden geteilt durch 5. Davon ist nur ein Teil bezahlt, denn Akquise, Buchhaltung und Leerlauf schickst du keinem Kunden in Rechnung. Der Tagessatz ist der gerundete Stundensatz mal die Stunden je Tag. Die Bruttowerte enthalten die MwSt, die du auf deiner Rechnung ausweist. Der Puffer ist eine grobe Schätzung und keine Steuerberechnung: Wie viel du wirklich zahlst, hängt von Einkommen, Krankenversicherung und Altersvorsorge ab. Feiertage, die nur in einzelnen Orten gelten, sind nicht dabei; in Bayern zählt Mariä Himmelfahrt mit, obwohl er nur in überwiegend katholischen Gemeinden frei ist.
Abschreibung. Was länger als ein Jahr im Betrieb bleibt, setzt du nicht auf einmal ab, sondern verteilst die Kosten auf die Nutzungsdauer. Linear heißt: jedes Jahr gleich viel. Im Jahr der Anschaffung zählt jeder volle Monat, der Monat der Anschaffung mit: Wer im Januar kauft, schreibt 12 Monate ab, wer im Dezember kauft, einen einzigen. Deshalb hat die Tabelle bei einem Kauf mitten im Jahr eine Zeile mehr als die Nutzungsdauer Jahre hat. Gerundet wird auf den Stand am Jahresende, damit die Summe genau die Anschaffungskosten ergibt. Geringwertige Wirtschaftsgüter kannst du bis zu einer Grenze (Stand 2026: 800 € netto) im Jahr der Anschaffung sofort voll absetzen. Für Computer und Software kann laut Bundesfinanzministerium seit 2021 eine Nutzungsdauer von einem Jahr angesetzt werden. Beides ist ein Hinweis ohne Anspruch auf Vollständigkeit, und die Grenze steht als Feld da, weil sie sich ändern kann. Es gibt nur die lineare Abschreibung.
Fahrtkosten. Für den Weg zur Arbeit zählt die einfache Strecke in vollen Kilometern, mal den Tagen, an denen du fährst. Stand September 2026: Bis zum Jahr 2025 gab es 0,30 € je Kilometer bis zum 20. Kilometer und 0,38 € ab dem 21. Seit 2026 sind es 0,38 € ab dem ersten Kilometer. Beide Sätze stehen zur Wahl, jeder Wert lässt sich ändern. Wer nicht mit dem eigenen Auto fährt, für den ist der Betrag im Jahr nach oben begrenzt (Stand 2026: 4.500 €). Bei der Dienstreise zählen die gefahrenen Kilometer mit dem Satz für das eigene Auto (Stand 2026: 0,30 €) und die Verpflegungspauschale: 14 € für Tage mit mehr als 8 Stunden Abwesenheit (bei mehrtägigen Reisen auch für An- und Abreisetag), 28 € für Tage mit 24 Stunden. Gekürzt wird hier nichts.
Skonto. Wer früher zahlt, spart den Skonto: 2 % von 2.500 € sind 50 €. Als Zins gerechnet sind das viel mehr als 2 %, denn du zahlst nur 20 Tage früher. Die Formel: Skonto geteilt durch (100 minus Skonto), mal 360, geteilt durch die Tage, die du früher zahlst. Für 2 % bei 10 zu 30 Tagen sind das rund 36,7 % im Jahr. Das vergleichst du mit dem, was dich Geld kostet, zum Beispiel ein Überziehungskredit. Kostet er weniger, als der Skonto einbringt, lohnt es sich, den Skonto zu ziehen, sogar wenn du dafür ins Minus gehst. Der Zinssatz dafür steht als Feld da, weil er von deiner Bank abhängt. Ob dein Lieferant Skonto gibt und auf welchen Betrag, steht in seinen Zahlungsbedingungen.
Alle Beträge werden kaufmännisch auf ganze Cent gerundet. Die Ergebnisse sind Näherungen für die Planung, keine Steuerberatung. Was für deinen Fall gilt, sagen dir Finanzamt und Steuerberatung.