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Preis & Marge

Was muss ich verlangen, was bleibt hängen, was kostet der Rabatt wirklich? Drei Rechner für den Preis – mit Aufschlag und Marge sauber auseinandergehalten.

Aufschlag und Marge sind nicht dasselbeDer Aufschlag rechnet auf den Einkauf, die Marge auf den Verkauf: 60 € Einkauf plus 50 % Aufschlag sind 90 € Verkaufspreis. Davon bleiben 30 € hängen, und 30 € von 90 € sind 33 % Marge.
Mehrwertsteuer
%
Eins davon eintragen, die anderen folgen
%
%
Einkauf netto
Aufschlag
Rohertrag je Stück
Marge
Verkauf netto
MwSt 19 %
Verkauf brutto
RechenwegTrag den Einkaufspreis und eine der vier Vorgaben ein.
Rohertrag ist nicht GewinnVom Rohertrag gehen noch Miete, Personal, Verpackung, Versand, Zahlungsgebühren und am Ende die Steuern ab. Ob ein Preis am Markt trägt und ob die Marge deine Fixkosten deckt, sagt dir kein Rechner. Das hier ist eine Näherung, keine Beratung.

Auch praktisch: MwSt, Prozent und Dreisatz rechnen

Gerechnet wird nur auf deinem Gerät. Deine Preise bleiben im Browser.

So funktioniert's
  1. 01Oben wählen: Kalkulation (Einkauf zu Verkauf), Rabatt (Listenpreis zu Zahlbetrag) oder Stückpreis (was ist günstiger).
  2. 02Zahlen eintippen, mit Komma wie gewohnt: 1.250,00. Das Ergebnis steht sofort da.
  3. 03Die Adresse merkt sich den Reiter, zum Beispiel bnkz.de/rechner/preis/#rabatt. #skonto und #zielpreis öffnen den Rabatt-Reiter gleich passend.

Kalkulation. Der Aufschlag rechnet auf den Einkauf (Rohertrag geteilt durch Einkauf), die Marge auf den Verkauf (Rohertrag geteilt durch Verkauf). Deshalb sind 50 % Aufschlag nur 33 % Marge, und 100 % Aufschlag sind 50 % Marge. Aus einer Wunsch-Marge kommt der Verkaufspreis so: Einkauf geteilt durch (1 minus Marge). Eine Marge von 100 % ist darum unmöglich, der Preis würde unendlich. Von den vier Feldern Aufschlag, Marge, Verkauf netto und brutto führt immer das, das du zuletzt getippt hast; die drei anderen folgen. Wer als Kleinunternehmer keine Umsatzsteuer ausweist, trägt bei der Mehrwertsteuer 0 ein.

Rabatt. Zwei Rabatte hintereinander sind weniger als ihre Summe: 10 % und dann 5 % auf 200 € ergeben 171 €, nicht 170 €, weil der zweite Rabatt nur noch vom Rest abgeht. Zusammen sind das 14,5 %. Der Skonto kommt zum Schluss dazu. Rückwärts geht es auch: Zielpreis eintragen, und du siehst, wie viel Prozent Nachlass das sind. Unter „Lohnt sich der Skonto?" steht, was 2 % Skonto als Jahreszins wert sind: Wer 20 Tage früher zahlt und dafür 2 % spart, bekommt umgerechnet rund 37 % Zinsen im Jahr (einfache Kaufmannsformel mit 360 Tagen: Skonto durch 100 minus Skonto, mal 360 durch Tage). Das ist ein Näherungswert ohne Zinseszins, kein effektiver Jahreszins: Der läge bei 2 % für 20 Tage bei rund 45 %. Für die Entscheidung reicht die Näherung, denn sie ist fast immer schon höher, als ein Kredit kostet.

Stückpreis. Preis geteilt durch Menge, umgerechnet auf die Bezugsgröße vom Preisschild: je kg und je 100 g, je Liter und je 100 ml, je Stück, je Meter, je Quadratmeter. Gramm und Kilogramm oder Milliliter und Liter dürfen gemischt werden. „B ist 6,6 % günstiger" bezieht sich auf den teureren Preis; andersherum ist A dann 7 % teurer. Beides stimmt, es ist nur ein anderer Blick.

Alle Beträge werden kaufmännisch auf ganze Cent gerundet, Prozentsätze nicht. Die Ergebnisse sind Näherungen für den Alltag, keine Beratung: Ein Verkaufspreis muss am Ende auch die Fixkosten decken und am Markt bestehen. Das kann dir nur deine eigene Rechnung sagen.