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Break-even und Kleinunternehmer

Wie viele Kunden brauchst du im Monat und am Tag, damit sich dein Betrieb trägt? Und ab welchem Umsatz kommt die Umsatzsteuer? Zwei Rechner für Gründer und kleine Betriebe, jede Grenze ist ein Feld, das du änderst.

Rechenhilfe und Muster, keine Rechts- oder SteuerberatungDie Ergebnisse helfen beim Planen. Grenzen und Steuersätze ändern sich, deshalb steht jede davon in einem Feld, das du anpassen kannst. Ob die Kleinunternehmerregelung für dich gilt, sagen dir Finanzamt und Steuerberatung, nicht dieser Rechner.
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Was du jeden Monat zahlst, egal wie viel du verkaufst: Miete, Versicherungen, Leasing, Software, Kreditrate. Dein eigenes Einkommen gehört unten in den Zielgewinn.

Was du verkaufst

    Stück heißt hier alles, was du einzeln verkaufst: Haarschnitte, Kunden, Termine, Portionen. Der Preis steht ohne Umsatzsteuer da; als Kleinunternehmer ist das der Preis, den dein Kunde zahlt. Variable Kosten sind, was jedes Stück zusätzlich kostet: Material, Ware, Verpackung, Gebühren. Bis zu 5 Produkte.

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    Was im Monat übrig bleiben soll, vor Steuern und Vorsorge. Leer lassen für den reinen Break-even.

    Deine Öffnungstage
    Geöffnet

    Die Tage kommen aus dem Kalender: gewählte Wochentage ohne die Feiertage des Bundeslands, geteilt durch 12. Urlaub und Betriebsferien zieh selbst ab, trag dafür einfach weniger ein.

    Wie viele Stück verkaufst du heute im Monat, oder wie viele erwartest du? Dann steht beim Ergebnis, was dabei herauskommt.

    Die vorgegebenen Zahlen sind ein Beispiel. Trag deine eigenen ein, das Ergebnis steht sofort da.

    Deckungsbeitrag je Stück–
    Break-even im Monat–
    Break-even je Öffnungstag–
    Umsatz dafür, netto–
    Mit Zielgewinn–
    Ziel je Öffnungstag–
    Rechenweg
    1. Trag deine Zahlen in die Felder ein.
    Was der Break-even nicht weißEr rechnet mit Durchschnitten: gleiche Preise, gleiche Kosten, jeder Monat wie der andere. Saison, Rabatte, Ausfälle und die Steuern auf deinen Gewinn sind nicht drin. Er sagt dir, ab wann die Kosten gedeckt sind, nicht, ob so viele Kunden kommen.
    Deine Zahlen aufheben

    Diese Seite speichert nichts von selbst. Wer die Zahlen wieder braucht, sichert sie als kleine Datei auf dem eigenen Gerät und lädt sie später wieder. Die Datei enthält beide Reiter.

    Auch praktisch: Stundensatz für Selbstständige · Preis und Marge kalkulieren · Rechnung schreiben

    Gerechnet wird nur auf deinem Gerät. Deine Zahlen verlassen den Browser nicht und werden nirgends gespeichert, außer du sicherst sie selbst als Datei.

    So funktioniert's
    1. 01Oben wählen: Break-even oder Kleinunternehmer.
    2. 02Zahlen eintippen, mit Komma wie gewohnt: 2.000,00. Ergebnis, Balken und Rechenweg stehen sofort da.
    3. 03Was sich ändern kann, ist ein Feld: Grenzen, Steuersätze, Bindung, Öffnungstage. Die Adresse merkt sich den Reiter, zum Beispiel bnkz.de/rechner/breakeven/#kleinunternehmer.

    Break-even. Von jedem verkauften Stück bleibt der Preis minus die variablen Kosten übrig, der Deckungsbeitrag. Er zahlt zuerst die Fixkosten ab: Bei 2.000 € Fixkosten und 15 € Deckungsbeitrag sind das 2.000 ÷ 15 = 133,33 Stück, aufgerundet 134. Ab dem 134. Stück im Monat bist du im Plus. Mit einem Zielgewinn kommt er zu den Fixkosten dazu: (2.000 + 1.000) ÷ 15 = 200 Stück. Verkaufst du mehrere Produkte, zählt der Deckungsbeitrag im Schnitt, gewichtet mit dem Anteil am Absatz; je Produkt wird aufgerundet, deshalb kann die Summe der Produkte ein paar Stück über der Gesamtzahl liegen. Die Öffnungstage kommen aus dem Kalender: die gewählten Wochentage eines Jahres ohne die gesetzlichen Feiertage deines Bundeslands, geteilt durch 12. Urlaub, Betriebsferien und Feiertage, die nur in einzelnen Orten gelten, sind nicht abgezogen; in Bayern zählt Mariä Himmelfahrt mit, obwohl er nur in überwiegend katholischen Gemeinden frei ist. Das Feld lässt sich überschreiben. Gerechnet wird mit ganzen Cent und exakten Brüchen, damit genau 200 nicht zu 201 wird.

    Kleinunternehmer. Seit 1. Januar 2025 gilt § 19 UStG in neuer Fassung: Keine Umsatzsteuer, wenn dein Umsatz im Vorjahr höchstens 25.000 € war und im laufenden Jahr 100.000 € nicht überschreitet. Überschreitest du die 100.000 € im Laufe des Jahres, ist ab genau diesem Umsatz Umsatzsteuer fällig, und schon der Umsatz, mit dem du über die Grenze kommst, ist steuerpflichtig. Eine Prognose am Jahresanfang wie bis 2024 gibt es nicht mehr. Im Gründungsjahr zählt nur die Grenze von 25.000 €, für den tatsächlichen Umsatz dieses Jahres; hochgerechnet wird dabei nicht mehr. Auch im Jahr nach der Gründung zählt der tatsächliche Umsatz des Vorjahres, selbst wenn du erst im Herbst angefangen hast; umgerechnet wird seit 2025 nicht mehr (Stand September 2026, bitte prüfen). Gezählt wird, was bezahlt ist, im Monat, in dem das Geld eingeht. Liegt dein Umsatz in diesem Jahr über 25.000 €, aber nicht über 100.000 €, bleibst du dieses Jahr Kleinunternehmer, im nächsten aber nicht mehr. Der Rechner plant mit einem gleichen Betrag je Monat und sagt dir, in welchem Monat die Grenze fällt und wie viel in diesem Monat noch passt.

    Preise beim Wechsel. Hältst du den Nettopreis, zahlt dein Kunde den Steuersatz obendrauf: aus 100 € werden bei 19 % 119 €. Hältst du den Bruttopreis, zahlt der Kunde wie bisher, und dir bleiben 100 ÷ 1,19 = 84,03 €. Dafür bekommst du die Umsatzsteuer auf deine Einkäufe als Vorsteuer zurück. Gerundet wird kaufmännisch auf ganze Cent. Wer freiwillig auf die Regelung verzichtet, ist mindestens fünf Kalenderjahre daran gebunden (Stand September 2026).

    Sichern. „Als Datei sichern“ schreibt die Felder beider Reiter in eine kleine JSON-Datei auf deinem Gerät, „Aus Datei laden“ liest sie wieder ein. Eine Datei aus einer anderen Quelle oder mit einer unbekannten Version wird abgelehnt, statt halb geladen zu werden.

    Nicht drin: die Kleinunternehmerregelung in anderen EU-Ländern, Umsätze im Ausland und Sonderfälle wie Differenzbesteuerung. Die Ergebnisse sind eine Planungshilfe, keine Steuerberatung. Was für deinen Fall gilt, sagen dir Finanzamt und Steuerberatung.