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Arbeitszeit rechnen

Stundenzettel zusammenrechnen, Pausen abziehen, Überstunden sehen und Stunden in Dezimalstunden umrechnen, weil 7:45 h eben 7,75 h sind.

Gilt für Deutschland. Fristen, Steuersätze, Feiertage und Vorgaben auf dieser Seite folgen deutschem Recht. In Österreich und der Schweiz gelten andere Regeln.

Uhrzeiten wie 8:00, 8.00 oder 800, die Pause in Minuten. Liegt „Gehen" vor „Kommen", geht die Schicht über Mitternacht; die Zeitumstellung im März und Oktober rechnet das Werkzeug nicht mit. Leere Tage zählen nicht.

h
Arbeitszeit der Woche–
Dezimalstunden–
Soll–
Über- / Minusstunden–
Arbeitstage–
Pausen laut ArbeitszeitgesetzBei mehr als 6 Stunden Arbeit mindestens 30 Minuten Pause, bei mehr als 9 Stunden 45 Minuten (§ 4 ArbZG); mehr als 10 Stunden am Tag nur in Ausnahmen (§ 3). Das Werkzeug weist nur darauf hin und rechnet nichts von selbst ab. Pausen unter 15 Minuten zählen nach § 4 nicht mit, trag sie also nicht ein. Tarifverträge, Betriebsvereinbarungen und Sonderregeln können abweichen. Das ist keine Rechtsauskunft.
Ein Rechner, keine BeratungGerechnet wird in ganzen Minuten, so wie es auf dem Zettel steht. Ob Wegezeiten, Bereitschaft oder Umkleiden zur Arbeitszeit zählen und wie Überstunden vergütet werden, regeln Arbeitsvertrag, Tarifvertrag und Betriebsvereinbarung.

Dazu passt: Stundenzettel als PDF zum Unterschreiben · Tage, Werktage und Fristen · Prozentrechner · Dienstplan · Metronom & Stimmton

Gerechnet wird nur auf deinem Gerät. Deine Zeiten bleiben im Browser.

So funktioniert's
  1. 01Oben wählen: eine Woche mit Kommen und Gehen, eine Liste von Zeiten oder einfach umrechnen.
  2. 02Zeiten eintippen. Das Werkzeug versteht 7:30, 7.30, 7,5, 8 oder 45 min und sagt, wenn etwas zwei Dinge heißen könnte.
  3. 03Das Ergebnis steht sofort da. Die Adresse merkt sich den Reiter, zum Beispiel bnkz.de/rechner/arbeitszeit/#umrechnen.

Was das Werkzeug versteht: 7:30 sind sieben Stunden und dreißig Minuten, genauso 7.30 (wie bei Uhrzeiten) und 7h30. Mit Komma sind Dezimalstunden gemeint: 7,5 sind 7:30 und 7,75 sind 7:45. Eine Zahl allein sind Stunden (8 = 8:00), mit „min" dahinter Minuten (45 min). Bei Kommen und Gehen darfst du auch 800 oder 1630 tippen, weil das als Uhrzeit eindeutig ist. Dagegen lehnt es 7.5 und 730 ab: Das könnte 7,5 Stunden oder 7:05 heißen, 7:30 oder 730 Stunden. Dann fragt es lieber nach, statt zu raten.

Nachtschicht: Liegt „Gehen" vor „Kommen", geht die Schicht über Mitternacht. 22:00 bis 6:00 sind 8 Stunden. Die Zeitumstellung kennt der Rechner nicht, weil die Zeilen kein Datum haben: In der Nacht auf den letzten Sonntag im März ist diese Schicht eine Stunde kürzer (7 Stunden), in der Nacht auf den letzten Sonntag im Oktober eine Stunde länger (9 Stunden). Trag dann bei „Gehen" im März eine Stunde früher ein und im Oktober eine Stunde später, oder nimm den Stundenzettel, der mit Datum rechnet und die Umstellung kennt. Die Pause trägst du in Minuten ein; ist sie länger als die Zeit zwischen Kommen und Gehen, kommt ein Fehler statt einer Minuszahl.

Dezimalstunden: Das sind die Minuten geteilt durch 60, wie sie in vielen Lohnabrechnungen und Zeiterfassungen stehen. 7:45 sind 7,75, 7:20 sind gerundet 7,33. Wer 7:45 als 7,45 abrechnet, verschenkt 18 Minuten. Beim Zurückrechnen wird auf ganze Minuten gerundet: 7,333 werden 7:20, 0,1 Stunden sind 0:06. Industrieminuten sind Dezimalstunden mal 100 (15 Minuten = 25).

Pausen und Höchstarbeitszeit: Das Arbeitszeitgesetz verlangt bei mehr als 6 Stunden Arbeit mindestens 30 Minuten Pause und bei mehr als 9 Stunden 45 Minuten, aufteilbar in Abschnitte von jeweils mindestens 15 Minuten; länger als 6 Stunden am Stück darf niemand ohne Pause arbeiten (§ 4 ArbZG). Das Pausenfeld nimmt nur die Summe, also zähl dort nur Pausen von mindestens 15 Minuten zusammen: Dreimal 10 Minuten sind nach dem Gesetz keine Ruhepause, auch wenn es zusammen 30 Minuten sind. Ob die Pause spätestens nach 6 Stunden lag, prüft der Rechner nicht. Maßgeblich ist die Arbeitszeit ohne die Pause. Am Tag sind 8 Stunden erlaubt, bis zu 10, wenn das im Schnitt ausgeglichen wird (§ 3). Das Werkzeug weist unter der Zeile darauf hin, wenn die eingetragene Pause darunter liegt oder der Tag länger als 10 Stunden ist. Es zieht nichts von selbst ab. Für Jugendliche, Fahrer und viele Branchen gelten eigene Regeln, und Tarifverträge oder Betriebsvereinbarungen können mehr Pause vorsehen. Das hier ist keine Rechtsauskunft.

Summe: Im Reiter „Summe" zählt jede Zeit für sich, es gibt keinen Tageswechsel: 12:00 plus 13:30 sind 25:30. Zeiträume wie „8:00 bis 16:30" oder „8:00-16:30" gehören in den Reiter „Tag & Woche", das Werkzeug meldet sie als Fehler statt zu raten. Ein Minus vor einer Zeit zieht sie ab, so lässt sich eine Pause oder eine Korrektur unterbringen. Vor der Zeit darf ein Wochentag oder ein Datum stehen („Mo 7:30", „12.03. 7:30"). Andere Wörter meldet es, damit eine mitkopierte Zeile wie „Summe 15:45" nicht doppelt zählt.