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Dienstplan und Schichtplan

Wer arbeitet wann? Trag Schichten wie F, S, N oder Zeiten wie 8-13 ins Raster. Die Seite zählt die Stunden je Person, markiert Feiertage und warnt bei zu kurzer Ruhezeit oder zu langen Tagen.

Eine Planungshilfe, keine RechtsberatungDie Warnungen folgen den Grundregeln des Arbeitszeitgesetzes, Stand September 2026. Tarifverträge, Betriebsvereinbarungen und Ausnahmen für einzelne Branchen können mehr oder anderes regeln. Der Plan ist keine Zeiterfassung: Was wirklich gearbeitet wurde, gehört in die Aufzeichnung der Arbeitszeit.

Plan aus Datei

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Zeitraum

Plan für

Die Vorlage übernimmt Dienste und freie Tage, aber nicht Urlaub, krank und Feiertag.

Feiertage stehen im Raster farbig mit Sternchen. Was nur in einzelnen Gemeinden gilt, fehlt (etwa Fronleichnam in Teilen Sachsens und Thüringens); Mariä Himmelfahrt steht für ganz Bayern drin, gilt dort aber nur in überwiegend katholischen Gemeinden.

Schichtarten

Ein Kürzel für jede Schicht, die immer gleich läuft, die Pause in Minuten. Endet eine Schicht vor ihrem Beginn, geht sie über Mitternacht.

    Immer da: U Urlaub, K krank, FT Feiertag (frei, zählt wie Urlaub mit dem Tagessoll) und - für frei. Eigene Zeiten tippst du direkt ins Raster: 8-13, mit Pause 8-17/45, geteilter Dienst 11-14+17-22.

    Team

    Bis zu 30 Personen. Das Soll sind die Stunden je Woche laut Vertrag. Urlaub, krank und Feiertag zählen mit dem Tagessoll: Soll geteilt durch die Arbeitstage je Woche. Leer lassen, wenn du kein Soll brauchst.

      Noch niemand im Team.

      Neue Personen bekommen 40 Stunden an 5 Tagen; das änderst du in der Liste.

      Viele auf einmal einfügen

      Eine Zeile je Person, dahinter mit Semikolon oder Tabulator die Stunden je Woche und die Arbeitstage, etwa aus einer Tabelle kopiert. Ohne Angabe gelten 40 Stunden an 5 Tagen.

      Anna Keller; 40; 5
      Ben Özdemir; 20; 3
      Carla

      Einteilen

      Plan

      Trag oben mindestens eine Person ein. Dann steht hier das Raster zum Einteilen.

      Prüfregeln

      Stand September 2026, bitte prüfen. Die Vorgaben kommen aus dem Arbeitszeitgesetz. Die Bundesregierung plant, statt der täglichen eine wöchentliche Höchstarbeitszeit zu ermöglichen (Bundestags-Drucksache 21/7700). Beschlossen war das im September 2026 noch nicht: Es gelten weiter 8, mit Ausgleich höchstens 10 Stunden am Tag. Gilt für euch ein Tarifvertrag oder eine neue Regel, stell die Grenzen hier um.

      h

      Vorgabe 10 (§ 3 ArbZG).

      h

      Vorgabe 11 (§ 5 ArbZG). In Gaststätten, Hotels, Pflege und Krankenhäusern bis zu eine Stunde weniger, wenn das ausgeglichen wird.

      Tage

      Vorgabe 6: sechs Werktage je Woche.

      h

      Vorgabe 48 (§ 3 ArbZG, im Schnitt von sechs Monaten). Wer darüber liegt, bekommt einen Hinweis, keine Warnung.

      Passt dazu: Arbeitszeit und Stundenzettel · Urlaubsanspruch · Brückentage

      Namen und Dienste bleiben auf diesem Gerät. PDF, CSV und Text entstehen in deinem Browser.

      So funktioniert's
      1. 01Woche oder Monat wählen, die Schichtarten anlegen (oder F, S und N nehmen, wie sie sind) und das Team eintragen.
      2. 02Im Raster ein Feld antippen und oben ein Kürzel wählen oder eine Zeit tippen. Die Auswahl springt einen Tag weiter. Stunden je Person, wer an jedem Tag im Dienst ist, und die Warnungen stehen sofort da.
      3. 03PDF für die Pinnwand oder CSV herunterladen und den Plan als Datei sichern. Nächste Woche: Datei laden, „Nächste Woche mit diesem Plan als Vorlage“, anpassen, wieder sichern.

      Was ins Feld darf. Die Kürzel deiner Schichtarten, groß oder klein. Eigene Zeiten wie 8-13, 8:30-16:30 oder 22-6 (über Mitternacht), mit eigener Pause in Minuten nach einem Schrägstrich: 8-17/45. Ein geteilter Dienst mit Plus: 11-14+17-22, die Lücke dazwischen zählt als Pause. Dazu U für Urlaub, K für krank, FT für einen freien Feiertag und - für frei. Ohne eingetragene Pause zieht die Seite bei eigenen Zeiten eine Pause nach § 4 ArbZG ab: bis 6 Stunden keine, darüber 30 Minuten, ab mehr als 9:30 Stunden 45 Minuten. Knapp über diesen Grenzen reicht auch eine kürzere Pause, bei 8-14:20 zum Beispiel 20 Minuten, weil dann genau 6 Stunden Arbeit bleiben. Trag sie dann selbst ein: 8-14:20/20. Unter „Prüfregeln“ lässt sich der Abzug abschalten. Was die Seite nicht lesen kann, bleibt rot im Raster stehen und wird genannt.

      Was geprüft wird. Mehr als 10 Stunden Arbeit am Tag (§ 3 ArbZG), zu kurze Pausen und mehr als 6 Stunden am Stück ohne Pause (§ 4), weniger als 11 Stunden Ruhe zwischen zwei Arbeitstagen (§ 5), mehr als sechs Arbeitstage am Stück, und als Hinweis mehr als 48 Stunden in einer Woche, Arbeit an Sonn- und Feiertagen (§§ 9 bis 11) und die Nächte der Zeitumstellung. Nichts davon hält dich auf: Es sind Warnungen, keine Sperren. Die Ruhezeit prüft die Seite auch über den Rand des Zeitraums, wenn der Tag davor im Plan steht. Eine Schicht zählt zu dem Tag, an dem sie beginnt. Nicht geprüft werden der Ausgleich über sechs Monate, Bereitschaftsdienste, die Regeln für Nachtarbeit (§ 6 ArbZG: Wer regelmäßig nachts arbeitet, darf mehr als 8 Stunden nur mit Ausgleich innerhalb eines Monats oder von vier Wochen) und die Sonderregeln für Jugendliche, Schwangere und Fahrpersonal.

      Stunden und Soll. Geplant sind die Stunden ohne Pausen. Das Soll ist anteilig: Wochenstunden geteilt durch 7 mal die Tage im Zeitraum, im Oktober bei 40 Stunden also 40 × 31 ÷ 7 = 177:09 Stunden. Urlaub, krank und Feiertag zählen mit dem Tagessoll, den Wochenstunden geteilt durch die Arbeitstage je Woche (40 ÷ 5 = 8 Stunden). Feiertage kürzen das Soll nicht von selbst: Wer an einem Feiertag sonst gearbeitet hätte, bekommt FT. Die Differenz ist geplant plus Urlaub, krank und Feiertag minus Soll. Wie dein Betrieb das wirklich verrechnet, steht im Arbeits- oder Tarifvertrag.

      Blättern und Vorlage. Die Einträge hängen am Datum. Blätterst du weiter, siehst du den nächsten Zeitraum, und die alten Einträge bleiben im Plan und in der Datei. „Mit diesem Plan als Vorlage“ kopiert die Dienste und freien Tage in den nächsten Zeitraum, nicht aber Urlaub, krank und Feiertag. Im Monat bekommt jeder Tag den gleichen Wochentag aus dem alten Monat. Stehen dort schon Einträge, fragt die Seite vorher.

      PDF und CSV. Das PDF ist A4 quer, Wochenenden hellgrau, Feiertage dunkler und mit Sternchen, darunter je Tag, wer im Dienst ist, und die Legende. Bei vielen Personen geht es auf weitere Seiten, Titel und Kopfzeile stehen auf jeder. Im Monat ist ein Feld schmal: Lange eigene Zeiten werden kleiner gesetzt und notfalls mit … gekürzt, die Seite sagt es dir; ein Kürzel ist dann die bessere Wahl. In der Legende stehen Kürzel und Zeiten jeder Schichtart vollständig, ein langer Name bekommt eine zweite Zeile. Die PDF-Schrift ist Helvetica: Zeichen, die sie nicht kennt (etwa Emojis), werden ersetzt. Die CSV hat die Stunden als Dezimalzahl mit Komma, getrennt mit Semikolon.

      Grenzen. Höchstens 30 Personen und 16 Schichtarten, eine Woche oder ein Monat auf einmal. Die Zeitumstellung rechnet die Seite nicht ein, sie nennt nur die Nächte, in denen sie liegt. Der Plan ist Planung, keine Zeiterfassung und keine Lohnabrechnung.

      Nichts wird gespeichert. Alles gilt nur, solange die Seite offen ist. „Als Datei sichern“ schreibt den Plan in eine kleine JSON-Datei auf deinem Gerät, „Aus Datei laden“ liest sie wieder ein. Eine Datei aus einem anderen Werkzeug wird abgelehnt. Schließt du die Seite mit ungesicherten Änderungen, fragt der Browser vorher nach.