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Stundenzettel
Eine Woche oder einen Monat mit Kommen, Gehen und Pausen eintragen. Das Werkzeug rechnet Stunden, Soll und Überstunden und macht daraus eine PDF zum Unterschreiben.
Die Seite speichert nichts von selbst. Wer das Blatt weiterführen will, sichert es als kleine Datei (JSON) auf dem eigenen Gerät; gesichert wird der Zeitraum, der gerade zu sehen ist. „Vormonat als Vorlage“ lädt so eine Datei, rückt einen Monat weiter (bei einer Woche eine Woche), übernimmt Kopf, Soll und den neuen Übertrag und lässt die Zeiten leer.
Gesetzliche Feiertage an einem Arbeitstag stehen gleich als „Feiertag“ da. Mariä Himmelfahrt steht in Bayern überall, gilt dort aber nur in überwiegend katholischen Gemeinden: Wo nicht, stell die Art auf „Arbeit“. Örtliche Feiertage (Augsburger Friedensfest, Fronleichnam in Teilen Sachsens und Thüringens) trägst du selbst ein.
An diesen Wochentagen gilt das Soll. Wer an einem anderen Tag arbeitet, bekommt die Stunden als Überstunden.
Ein Urlaubs- oder Krankheitstag an einem Arbeitstag schreibt das Tagessoll gut; mit eingetragenen Zeiten nur den Rest bis zum Tagessoll (halber Urlaubstag). Ein Feiertag schreibt immer das volle Tagessoll gut, Arbeit an ihm zählt zusätzlich. „Frei“ an einem Arbeitstag zählt als Minusstunden, etwa beim Abbau von Überstunden.
Über- oder Minusstunden vom letzten Blatt, zum Beispiel 3:30 oder -1:15.
Grenzen für die Hinweise ändern
Stand September 2026, bitte prüfen. Diese Werte stammen aus dem Arbeitszeitgesetz (§ 3 und § 4) und können sich ändern; Tarifverträge oder Regeln für Jugendliche können strenger sein. Sie steuern nur die Hinweise, gerechnet wird immer mit den eingetragenen Zeiten.
Uhrzeiten wie 8:00, 8.00 oder 800, die Pause in Minuten. Liegt „Gehen“ vor „Kommen“, geht die Schicht über Mitternacht. Für freie Tage gibt es keine Zeitfelder: Stell die Art auf „Arbeit“, wenn du an dem Tag gearbeitet hast.
Die CSV ist für die Lohnbuchhaltung: Semikolons, deutsche Zahlen (Stunden als 7:30 und dezimal als 7,50) und UTF-8 mit BOM, damit Excel sie direkt öffnet.
Sobald alle Angaben lesbar sind, erscheint hier das Blatt.
Das ist die echte PDF. Tage außerhalb deiner Arbeitstage (meist das Wochenende) sind grau hinterlegt, Tage mit einem Hinweis nach dem Arbeitszeitgesetz tragen einen Stern.
Dazu passt: Arbeitszeit und Dezimalstunden rechnen · Brückentage und Urlaub planen · Alle Belege
Deine Zeiten bleiben auf diesem Gerät. PDF und CSV entstehen im Browser, nichts wird gesendet oder gespeichert.
So funktioniert's
- 01Name, Zeitraum (Monat oder Kalenderwoche), Bundesland und Soll eintragen. Die Arbeitstage und der Übertrag vom letzten Blatt kommen dazu.
- 02Je Tag Kommen, Gehen und Pause eintragen oder die Art ändern: Urlaub, Krank, Feiertag, Frei. Summen und Überstunden stehen sofort darunter.
- 03PDF herunterladen, ausdrucken, unterschreiben lassen. Das Blatt als Datei sichern: Im nächsten Monat macht „Vormonat als Vorlage“ daraus das neue Blatt samt Übertrag.
Rechnen. Gerechnet wird in ganzen Minuten. Die Pause gilt für den ganzen Tag und wird abgezogen. Liegt „Gehen“ vor „Kommen“, geht die Schicht über Mitternacht: 22:00 bis 6:00 mit 45 Minuten Pause sind 7:15 Stunden, sie zählen am Tag des Beginns. Beim geteilten Dienst kommen die beiden Blöcke zusammen; die Lücke dazwischen darf über Mitternacht gehen, alles zusammen muss aber in 24 Stunden passen.
Zeitumstellung. Geht eine Schicht über die Umstellung in der Nacht auf den letzten Sonntag im März, fehlt ihr eine Stunde; im Oktober hat sie eine mehr. 22:00 bis 6:00 sind dann 7 oder 9 Stunden vor der Pause. Das rechnet das Werkzeug mit (deutsche Zeit, Schalter „Zeitumstellung einrechnen“), sagt es unter der Zeile und vermerkt es in PDF und CSV bei der Bemerkung. Liegt Kommen oder Gehen genau zwischen 2:00 und 2:59, also in der Stunde, die es im März nicht und im Oktober zweimal gibt, rechnet es nach der Uhr und bittet dich, die Zeiten zu prüfen.
Soll und Übertrag. Das Wochensoll wird gleichmäßig auf die Arbeitstage verteilt und auf ganze Minuten gerundet: 38,5 Stunden an fünf Tagen sind 7:42 je Tag. Soll ist die Zahl der Arbeitstage im Zeitraum mal Tagessoll. Ist gesamt sind die gearbeiteten Stunden plus die Gutschrift für Urlaub, Krankheit und Feiertage. Über- oder Minusstunden sind Ist minus Soll, der neue Übertrag ist der alte plus dieser Saldo. Bei einer Woche gilt dasselbe mit der Vorwoche.
Hinweise nach dem Arbeitszeitgesetz. Bei mehr als 6 Stunden Arbeit sind mindestens 30 Minuten Pause vorgeschrieben, bei mehr als 9 Stunden 45 Minuten (§ 4 ArbZG); mehr als 10 Stunden am Tag sind nur in Ausnahmen erlaubt (§ 3). Maßgeblich ist die Zeit ohne Pause; beim geteilten Dienst zählt die Lücke zwischen den Blöcken als Pause mit. Eine Pause oder Lücke unter 15 Minuten zählt dabei nicht, denn Pausen dürfen nur in Abschnitte von mindestens 15 Minuten geteilt werden (§ 4). Liegt ein Tag darunter oder darüber, steht ein Hinweis unter der Zeile und ein Stern in der PDF. Abgezogen wird nichts, und gesperrt wird nichts. Die Grenzen stehen als änderbare Felder unter „Grenzen für die Hinweise ändern“ (Stand September 2026). Ruhezeiten zwischen zwei Diensten (§ 5) prüft das Werkzeug nicht.
Die PDF. A4 quer passt ein ganzer Monat immer auf eine Seite; die Bemerkung steht dort in einer Zeile und wird mit „…“ gekürzt, wenn sie länger ist. A4 hoch hat für die Bemerkung zwei Zeilen; ein Monat passt auf eine Seite, solange höchstens etwa 21 Tage eine zweizeilige Bemerkung haben, sonst werden es zwei Seiten. Unten stehen die Summen und zwei Zeilen für Datum und Unterschrift, eine für dich und eine für die oder den Vorgesetzten. Die Schrift ist Helvetica; sie kann Umlaute und ß, aber keine Zeichen aus anderen Schriften oder Emojis. Solche Zeichen nennt das Werkzeug vorher und schreibt sie vereinfacht (ş wird s) oder als Fragezeichen. In der CSV und der gesicherten Datei bleiben sie erhalten.
Die CSV. Für die Lohnbuchhaltung: oben Name, Zeitraum und Tagessoll, dann eine Zeile je Tag mit Art, Zeiten, Stunden als h:mm und dezimal, Gutschrift, Soll, Bemerkung und Hinweis, darunter die Summen. Beginnt ein Text mit =, +, - oder @, steht ein Hochkomma davor, damit Excel ihn nicht als Formel ausführt.
Grenzen. Das Werkzeug kennt keine Zuschläge (Nacht, Sonntag, Feiertag), keine Rundungsregeln des Betriebs, keine Ruhezeiten und keine Sonderregeln für Jugendliche oder Fahrpersonal. Wann am Tag die Pause lag (spätestens nach sechs Stunden am Stück, § 4), weiß es nicht. Es prüft nicht, ob die Zeiten stimmen. Die Seite speichert nichts: Wer sie schließt, ohne das Blatt als Datei zu sichern, fängt beim nächsten Mal von vorn an. Gesichert wird immer der Zeitraum, der gerade zu sehen ist; hast du in einem anderen Monat etwas eingetragen und noch nicht gesichert, steht das oben neben „Sichern und laden“. Vor dem Schließen fragt der Browser nach, solange ein Blatt mit eingetragenen Tagen nicht gesichert ist; dazu zählen Zeiten, Bemerkungen und eine von Hand gewählte Art wie Urlaub oder Krank.