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Ausweiskopie sicher verschicken

Vermieter, Bank oder Mobilfunkanbieter wollen eine Kopie deines Ausweises. So gibst du nur preis, was nötig ist, und machst die Kopie für andere Zwecke unbrauchbar.

Stand: · 3 Min. Lesezeit

Kurz gesagt

Der Weg hängt davon ab, was du hast: ein Foto vom Handy (JPG oder PNG) oder einen Scan als PDF. Für beides gibt es je ein Werkzeug. Die Reihenfolge ist Absicht: Erst das Wasserzeichen, dann das Schwärzen, denn beim Schwärzen wird die Seite neu gezeichnet und das Wasserzeichen wandert fest ins Bild.

So gehst du vor

  1. Wasserzeichen mit Zweck und Datum

    Schreib hinein, für wen und wofür die Kopie ist, zum Beispiel „Kopie nur für Mietvertrag Musterstraße 3, 02.10.2026“. Platz ist für 60 Zeichen. Beim Foto wählst du unter „Wohin“ die Einstellung „Gekachelt“: Der Text wiederholt sich dann schräg über das ganze Bild und lässt sich nicht einfach abschneiden. Bei der PDF nimmst du „Diagonal“ und die Stärke „Kräftig“. Der Ausweis muss darunter lesbar bleiben, die Vorschau zeigt es dir.

    Foto: Wasserzeichen einsetzen PDF: Wasserzeichen einfügen
  2. Schwärzen, was nicht gebraucht wird

    Zieh ein Rechteck über jede Angabe, die der Empfänger nicht braucht. Beim Foto ist „Balken“ voreingestellt und die richtige Wahl: Unter einem Balken sind die Bildpunkte wirklich weg. Weichzeichnen und feine Pixel verstecken nur. Bei der PDF stellst du „Neu gezeichnet wird“ auf „Alle Seiten“. Dann wird jede Seite samt Wasserzeichen zu einem Bild, und der Text unter den schwarzen Feldern steht nicht mehr in der Datei.

    Foto unkenntlich machen PDF schwärzen
  3. Prüfen, was sonst in der Datei steckt

    Beide Wege schreiben die Datei neu. Beim Foto fallen dabei Standort, Kameramodell und Aufnahmedatum weg, bei der PDF Titel, Autor und Erstelldatum des Originals. Wer es genau wissen will, öffnet die fertige Datei noch einmal: Die Liste zeigt, was drinsteht, und entfernt es. Hast du in der PDF nichts geschwärzt, stehen die Angaben des Originals noch drin: Dann ist dieser Schritt Pflicht. Dein Original behält seine Daten. Gib deshalb nur die neue Datei weiter.

    Foto: Metadaten prüfen PDF: Metadaten prüfen

Was darf geschwärzt werden?

Das hängt vom Empfänger und vom Zweck ab, und eine Rechtsberatung ist diese Seite nicht. Als Faustregel: Der Empfänger soll sehen können, was er für seinen Zweck braucht, meist Name, Geburtsdatum, Anschrift und Gültigkeit. Oft entbehrlich sind die Zugangsnummer und die Seriennummer auf der Vorderseite, die Zeilen mit den vielen Kleiner-Zeichen auf der Rückseite, manchmal auch das Foto. Manche Stellen brauchen den Ausweis aber vollständig, etwa wenn sie deine Identität prüfen müssen.

Frag deshalb vorher: „Welche Angaben brauchen Sie, und darf ich den Rest schwärzen?“ Eine geschwärzte Kopie, die zurückgewiesen wird, kostet dich nur eine zweite Mail. Eine vollständige Kopie, die in falsche Hände gerät, holst du nicht zurück.

Gut zu wissen

Diese Werkzeuge kommen vor

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