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Zählerstand & Verbrauch

Zwei Zählerstände mit Datum, und du weißt, was du verbrauchst und ob dein Abschlag reicht. Gas wird von m³ in kWh umgerechnet, zwei Tarife stehen sich über 12 und 24 Monate gegenüber.

Eine Rechenhilfe, keine Rechts- oder SteuerberatungWas hier herauskommt, ist eine Näherung zum Planen und Prüfen. Brennwert, Zustandszahl, Heizanteil, Vergleichswerte und die Zahl der Abschläge stehen in Feldern, die du anpasst. Was dein Versorger abrechnet, steht in seinem Vertrag und auf seiner Rechnung.

Nichts wird im Browser gespeichert. Brauchst du deine Zahlen wieder, sichere sie als Datei.

Zählerart
Ablesungen

Datum und Stand so, wie sie auf dem Zähler oder der Rechnung stehen, in beliebiger Reihenfolge. Mindestens zwei, besser über ein ganzes Jahr. Neuer Zähler: Häkchen an seine erste Ablesung, dann zählt ihr Stand ab 0. Den Endstand des alten Zählers trägst du als eigene Zeile ein, gern am selben Tag. Bis 200 Ablesungen.

kWh

Nur ein grober Wert für 2 Personen in einer Wohnung um 70 m², Stand September 2026, bitte prüfen: Strom 1.900 kWh (Warmwasser über Strom: eher 2.500), Gas 8.400 kWh und Wärme 7.200 kWh (jeweils mit Warmwasser), Wasser 90 m³. Quellen: Stromspiegel 2025 und Heizspiegel (mittlerer Bereich im Mehrfamilienhaus) von co2online, keine Amtsstatistik; Wasser nach Destatis 2022 mit 126 Litern je Person und Tag. Dein Haushalt ist anders: ändere die Zahl oder lass das Feld leer.

Stand der Vorgabewerte: September 2026. Bitte prüfen, die richtigen Werte stehen auf deiner Rechnung.

Zeitraum–
Verbrauch–
Je Tag–
Aufs Jahr hochgerechnet–
Rechenweg
  1. Trag mindestens zwei Ablesungen mit Datum und Stand ein.
Abschnitt für Abschnitt
Verbrauch je Abschnitt zwischen zwei Ablesungen
ZeitraumTageVerbrauchJe Tag
Gesamt–––
Was die Hochrechnung kann und was nichtSie nimmt den Verbrauch je Tag mal 365. Bei Strom und Wasser ist das schon nach ein paar Monaten brauchbar. Bei Gas und Wärme nicht: Im Winter geht der größte Teil des Jahres durch den Zähler, deshalb rechnet sie aus Wintermonaten zu hoch und aus Sommermonaten zu niedrig. „Heizsaison berücksichtigen“ gleicht das grob aus, ersetzt aber keine Ablesung über zwölf Monate. Der Vergleichswert ist eine grobe Orientierung, keine Aussage über deinen Haushalt.

Auch praktisch: Prozent und Einheiten · Tage zwischen zwei Daten · Kündigung schreiben

Gerechnet wird nur auf deinem Gerät. Deine Zählerstände und Preise verlassen den Browser nicht. Gespeichert wird nur, was du selbst als Datei sicherst.

So funktioniert's
  1. 01Oben wählen: Verbrauch aus Zählerständen, Abschlag prüfen oder zwei Tarife vergleichen.
  2. 02Zahlen so eintippen, wie sie auf Zähler und Rechnung stehen, mit Komma: 8.412,350. Ergebnis und Rechenweg stehen sofort da.
  3. 03Den Jahreswert aus dem Verbrauch übernimmst du mit einem Klick in Abschlag und Tarifvergleich. Die Adresse merkt sich den Reiter, zum Beispiel bnkz.de/rechner/zaehlerstand/#abschlag. Auch #tarife und #gas führen direkt hin.

Verbrauch. Zwischen zwei Ablesungen ist der Verbrauch die Differenz der Stände, bei mehreren Ablesungen Abschnitt für Abschnitt. Die Tage zählt der Kalender. Aufs Jahr hochgerechnet heißt: Verbrauch je Tag mal 365. Gas zählt der Zähler in Kubikmetern, abgerechnet wird in Kilowattstunden: kWh = m³ × Brennwert × Zustandszahl. Beide Werte stehen auf deiner Gasrechnung, die Vorgaben sind nur übliche Größen. Wärme rechnet MWh mal 1.000 in kWh um, Wasser bleibt in m³ und zeigt Liter je Tag. Ein neuer Zähler beginnt bei 0: Setz das Häkchen an seine erste Ablesung, dann zählt ihr Stand ab 0. Was der alte Zähler seit seiner letzten Ablesung noch gezählt hat, ist nur drin, wenn du seinen Endstand als eigene Zeile einträgst.

Heizsaison. Heizung ist saisonal, deshalb überschätzt eine Hochrechnung aus Wintermonaten den Gas- und Wärmeverbrauch deutlich, aus Sommermonaten unterschätzt sie ihn. Mit dem Schalter verteilt die Seite den Anteil fürs Heizen (Vorgabe 80 %) nach den Gradtagszahlen auf die Monate, mit denen auch Heizkostenabrechnungen einen Auszug mitten im Jahr aufteilen: Januar 17 %, Februar 15 %, März 13 %, April 8 %, Mai 4 %, Juni bis August zusammen 4 %, September 3 %, Oktober 8 %, November 12 %, Dezember 16 %. Der Rest läuft gleichmäßig übers Jahr. November bis Februar sind so 60 % der Heizung, nicht ein Drittel. Geteilt wird dann durch den Anteil des Jahres, der in deinen Zeitraum fällt, Tag für Tag gerechnet. Ein kalter oder milder Winter verschiebt das, deshalb bleibt es eine grobe Korrektur. Unter 90 Tagen Abstand warnt die Seite; verlässlich ist erst eine Ablesung über zwölf Monate.

Abschlag. Jahreskosten = Verbrauch × Arbeitspreis + Grundpreis (je Monat mal 12 oder je Jahr). Dagegen steht, was du im Jahr an Abschlägen zahlst: Abschlag mal Anzahl, meist 12, bei manchen Versorgern 11. Ist die Summe kleiner als die Jahreskosten, droht eine Nachzahlung, sonst gibt es ein Guthaben. Der passende Abschlag ist Jahreskosten geteilt durch die Anzahl, aufgerundet auf volle Euro. Wasser rechnest du in m³ mit dem Preis in Euro je m³.

Tarife. Je Tarif: Grundpreis fürs Jahr plus Verbrauch mal Arbeitspreis. Der Bonus in Euro und der Neukundenbonus in Prozent (hier auf den Jahresverbrauchspreis gerechnet, also Verbrauch mal Arbeitspreis) gehen einmal ab, im ersten Jahr. Nach 24 Monaten zählt das zweite Jahr ohne Bonus, und oft kippt der Vergleich dann: Der Tarif mit dem großen Bonus ist im ersten Jahr billiger, über zwei Jahre teurer. Preisgarantie und Laufzeit werden genannt, nicht gerechnet; die 24 Monate nehmen gleiche Preise an.

Sichern. „Als Datei sichern“ schreibt alle Eingaben aller drei Reiter in eine JSON-Datei auf dein Gerät, „Aus Datei laden“ liest sie wieder ein. Eine Datei aus einem anderen Werkzeug oder mit anderer Version wird abgelehnt statt halb geladen. Im Browser selbst bleibt nichts zurück. Den Vergleichswert bringt die Datei mit: In einer älteren Datei steht oft noch die frühere Vorgabe (Strom 2.500, Gas 12.000, Wärme 10.000 kWh). Der Wert bleibt dann stehen, auch wenn du die Zählerart wechselst. Tipp die neue Zahl selbst ein oder lass das Feld leer.

Geld wird auf ganze Cent gerundet, Mengen bleiben so genau, wie du sie eintippst. Alles hier ist eine Rechenhilfe: Was dein Versorger abrechnet, steht in Vertrag und Rechnung.