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PDF in Graustufen

Farbe raus, zum Drucken und Tinte sparen: Jede Seite wird in Grautönen oder rein schwarzweiß neu gezeichnet und dabei zum Bild. Du siehst die erste Seite vorher und nachher, bevor du etwas speicherst.

Nur einmal grau drucken? Dafür reicht der DruckdialogÖffne die PDF wie immer, drück Strg+P (am Mac Cmd+P) und wähle bei „Farbe“ die Einstellung „Schwarzweiß“ oder „Graustufen“. Steht sie nicht direkt im Druckfenster, findest du sie meist unter „Weitere Einstellungen“, „Eigenschaften“ oder „Druckereinstellungen“. Deine PDF bleibt dabei, wie sie ist, mit markierbarem Text. Dieses Werkzeug brauchst du, wenn die Datei selbst grau sein soll: zum Weitergeben, für den Copyshop oder für einen Drucker ohne diese Einstellung.

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oder einfach hierher ziehen.

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Deine Datei verlässt dieses Gerät nicht. Gezeichnet und umgerechnet wird in deinem Browser.

So funktioniert's
  1. 01PDF auswählen oder in das Feld ziehen.
  2. 02Graustufen oder Schwarzweiß wählen und die erste Seite in der Vorschau ansehen. Bei Schwarzweiß die Schwelle schieben, bis die Schrift sauber ist; „Ausschnitt“ zeigt sie in voller Auflösung.
  3. 03Auflösung wählen: 200 dpi passt fast immer, 300 dpi für feine Schrift im Druck.
  4. 04„Umwandeln“ antippen, warten, bis alle Seiten fertig sind, und die neue PDF herunterladen. Dein Browser legt sie im Download-Ordner ab oder fragt dich, wohin. Das Original bleibt unverändert.

Was dabei passiert. Jede Seite wird in deinem Browser in der gewählten Auflösung gezeichnet (mit pdf.js von Mozilla). Aus jeder Farbe wird ein Grauton mit derselben Helligkeit, gerechnet nach der Norm ITU-R BT.709 auf dem linearen Licht. Eine rote Überschrift wird so mittelgrau und nicht fast schwarz. Bei Graustufen landet jede Seite als JPEG mit nur einem Graukanal in der neuen PDF, bei Schwarzweiß als verlustfrei gepacktes Bild mit einem Bit je Punkt. Seitengröße und Ausrichtung bleiben wie im Original, gedrehte Seiten eingeschlossen.

Graustufen oder Schwarzweiß? Graustufen für alles mit Fotos, Diagrammen und Verläufen. Schwarzweiß für Text, Formulare und Scans von Briefen: Die Datei wird am kleinsten, die Schrift im Druck am schärfsten. Fotos werden in Schwarzweiß allerdings grob, weil jeder Punkt nur schwarz oder weiß sein kann.

Nur drucken, nichts umwandeln. Soll die PDF nur einmal grau aus dem Drucker kommen, brauchst du keine neue Datei: Strg+P (am Mac Cmd+P) und bei „Farbe“ die Einstellung „Schwarzweiß“ oder „Graustufen“ wählen, notfalls unter „Weitere Einstellungen“, „Eigenschaften“ oder „Druckereinstellungen“. Wie die Einstellung genau heißt, hängt von Programm und Drucker ab.

Tinte sparen. Die neue Datei enthält keine Farbe mehr. Ob dein Drucker Grau nur mit schwarzer Tinte druckt, entscheidet sein Treiber; manche mischen Grau auch aus den Farbpatronen. Am sichersten ist zusätzlich die Einstellung „Schwarzweiß“ im Druckdialog. Schwarzweiß und „Hintergrund aufhellen“ sparen mehr, weil helle Flächen dann gar nicht mehr gedruckt werden.

Größe der Datei. Die Schätzung unter der Vorschau rechnet die erste, eine mittlere und die letzte Seite wirklich um (bei sehr großen Seiten nur die erste) und rechnet das auf alle Seiten hoch. Welche Seiten es waren, steht in der Zeile „Größe“. Bei sehr unterschiedlichen Seiten kann das Ergebnis davon abweichen. Eine PDF aus reinem Text wird als Bild fast immer größer, ein farbiger Scan oft kleiner.

Grenzen. Text ist danach nicht mehr markierbar oder durchsuchbar, Links, Lesezeichen und Formularfelder fallen weg; was in einem Feld ausgefüllt war, bleibt meist als Bild sichtbar, lässt sich aber nicht mehr ändern. Eine PDF mit Passwort zum Öffnen geht hier nicht, dafür gibt es PDF-Passwort entfernen. Sperren gegen Drucken oder Kopieren hat die neue Datei nicht mehr: Nutz das nur für Dateien, die dir gehören oder die du drucken darfst. Sehr große Seiten (Plakat, Bauplan) zeichnet dein Browser notfalls kleiner als gewählt; was wirklich herauskam, steht am Ende bei „Fertig“. Viele Seiten brauchen Zeit, auf dem Handy mehr. Gerechnet wird Seite für Seite, damit auch Dokumente mit 100 und mehr Seiten in den Speicher passen.