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E-Rechnung lesen

XRechnung (XML) oder ZUGFeRD/Factur-X (PDF mit eingebetteter XML) laden – du siehst Rechnung, Positionen und Summen in Klarschrift, und ob die Zahlen zueinander passen.

Eine Rechenprüfung, keine amtliche PrüfungWir rechnen nach, ob Positionen, Steuer und Summen zueinander passen, und prüfen die IBAN-Prüfziffer. Das ist keine vollständige Prüfung nach den offiziellen Regeln (KoSIT-Prüftool, Schematron) und keine Signaturprüfung. Dieses Werkzeug liest E-Rechnungen; schreiben kannst du eine XRechnung unter Rechnung schreiben.

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So funktioniert's
  1. 01Datei auswählen oder hierher ziehen: eine XML-Datei (XRechnung) oder eine PDF mit eingebetteter XML (ZUGFeRD/Factur-X).
  2. 02Bei einer PDF suchen wir die eingebettete Rechnungs-XML unter den Dateianhängen und entpacken sie – dafür verlässt nichts dein Gerät.
  3. 03Ein eigener, einfacher XML-Leser liest die Rechnung aus: Beteiligte, Positionen, Steuern, Summen, Zahlungsangaben.
  4. 04Wir rechnen nach, ob Zeilensummen, Steuer, Brutto und der zu zahlende Betrag zueinander passen, und prüfen die IBAN-Prüfziffer.
  5. 05Mitnehmen: eine lesbare PDF-Fassung, die Positionen als CSV, oder die rohe XML zum Nachlesen.

Was gelesen wird. XRechnung als reine XML-Datei, in den Syntaxen CII (CrossIndustryInvoice) und UBL (Invoice oder CreditNote), dazu ZUGFeRD/Factur-X als PDF mit eingebetteter XML. Der XML-Leser ist eigens für dieses Werkzeug geschrieben: Er lehnt DOCTYPE- und ENTITY-Deklarationen ab (Schutz vor manipulierten Dateien, die beim Öffnen fremde Dateien nachladen oder den Speicher fluten würden), und er begrenzt Verschachtelungstiefe und Dateigröße.

Was die Rechenprüfung zeigt. So viele Prüfungen, wie die Datei hergibt, bis zu sieben, und für jeden weiteren Steuersatz eine mehr: Geprüft werden Zeilensummen gegen die Nettosumme, Steuer je Satz gegen ihre Basis, Brutto gegen Netto plus Steuer, der zu zahlende Betrag gegen Brutto minus bereits Gezahltes, die IBAN-Prüfziffer, ob das Datum plausibel ist und ob die Fälligkeit nicht vor dem Rechnungsdatum liegt, und ob der Währungscode wie ein echter aussieht. Eine Abweichung bis zu einem Cent gilt als Rundung und damit als „stimmt". Das ist eine Rechenprüfung, keine Prüfung nach den amtlichen Regeln: Ob jedes Pflichtfeld nach EN 16931 vorhanden und richtig kodiert ist, prüft nur ein amtliches Prüftool (etwa das der KoSIT), und eine Signatur wird hier nicht geprüft.

Grenzen. Abgedeckt sind die in der Praxis wichtigsten Felder nach EN 16931 – nicht jede Erweiterung. Nachlässe und Zuschläge auf Kopfebene werden gezeigt, wenn die Datei sie enthält, sonst nicht erfunden. Enthält eine PDF mehrere angehängte Rechnungen (Sammel-PDF), wird die erste genommen und das oben gesagt. Eine PDF ohne eingebettete Rechnung wird ehrlich als gewöhnliche PDF-Rechnung erkannt – sie enthält dann keine strukturierten Daten zum Auslesen. Gelesen wird nur UTF-8-kodiertes XML, was für Rechnungen aus Deutschland praktisch immer der Fall ist. Erzeugen kann dieses Werkzeug keine E-Rechnung; das macht Rechnung schreiben, dort gibt es die Rechnung auch als XRechnung (XML).