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Farbenlehre

Woher kommen Farben, und was passiert, wenn man sie mischt? Hier siehst du das Spektrum mit seinen Wellenlängen, den Farbkreis mit Gegenfarben, den Unterschied zwischen Licht und Farbe und einen Mischer zum Ausprobieren.

Und die Seite Farben?Auf Farben rechnest du Farbcodes um (HEX, RGB, HSL, CMYK) und prüfst den Kontrast von Text und Hintergrund. Diese Seite hier erklärt, wie Farben entstehen und zusammenwirken. Beides ergänzt sich.

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Das Spektrum: Licht in allen Farben

Licht ist eine Welle. Der Abstand von einem Wellenberg zum nächsten heißt Wellenlänge und wird in Nanometern (nm) gemessen. Ein Nanometer ist ein Millionstel Millimeter. Unsere Augen sehen Wellenlängen von etwa 380 bis 750 nm. Kürzere Wellen sehen wir als Violett und Blau, längere als Orange und Rot. Je nach Quelle liegen die Grenzen um ein paar Nanometer anders.

Für KinderWeißes Licht ist ein Gemisch aus allen Farben. Ein Prisma oder ein Regentropfen lenkt jede Farbe ein bisschen anders ab, und das Licht fächert sich auf. So entsteht der Regenbogen: Rot liegt außen, Violett innen.
Wähle eine Wellenlänge

550 nm

Die Farbe auf dem Bildschirm ist eine Näherung. Ein Monitor mischt alles aus Rot, Grün und Blau und kann reine Spektralfarben nicht genau zeigen.

Die Farbbänder des Spektrums
FarbeWellenlängeFrequenz
Violett380 bis 450 nm789 bis 666 THz
Blau450 bis 495 nm666 bis 606 THz
Grün495 bis 570 nm606 bis 526 THz
Gelb570 bis 590 nm526 bis 508 THz
Orange590 bis 620 nm508 bis 484 THz
Rot620 bis 750 nm484 bis 400 THz

THz heißt Terahertz, eine Billion Schwingungen pro Sekunde. Kurze Wellen schwingen schneller als lange: Frequenz mal Wellenlänge ergibt im leeren Raum immer die Lichtgeschwindigkeit.

Mehr als das, was wir sehen

Sichtbares Licht ist nur ein schmaler Streifen eines viel größeren Spektrums elektromagnetischer Wellen. Die Bereiche gehen ineinander über, die Grenzen sind gerundet.

Elektromagnetische Wellen, von lang bis kurz
BereichWellenlängeKennst du aus
Radiowellenab etwa 1 Millimeter bis viele KilometerRadio, Fernsehen, WLAN
Mikrowellenetwa 1 Millimeter bis 30 ZentimeterMikrowellenherd, Handy
Infrarotetwa 750 Nanometer bis 1 MillimeterWärmestrahlung, Fernbedienung
Sichtbares Lichtetwa 380 bis 750 Nanometeralles, was wir sehen
Ultraviolettetwa 10 bis 380 NanometerSonnenbrand, Schwarzlicht
Röntgenstrahlenetwa 0,01 bis 10 NanometerRöntgenbild beim Arzt
Gammastrahlenkürzer als etwa 0,01 Nanometerradioaktiver Zerfall

Wie wir Farben sehen. In der Netzhaut sitzen drei Arten von Farbsinneszellen (Zapfen). Sie reagieren am stärksten auf lange, mittlere und kurze Wellen, grob gesagt auf Rot, Grün und Blau. Das Gehirn vergleicht, wie stark jede Art reagiert, und macht daraus den Farbeindruck. Deshalb kann ein Bildschirm mit nur drei Lichtfarben fast alle Farben vortäuschen.

Farben ohne Wellenlänge. Magenta kommt im Spektrum nicht vor. Es entsteht erst im Kopf, wenn Rot und Blau zugleich reizen, ohne dass Grün dabei ist. Auch Weiß und Grau sind keine Spektralfarben, sondern Mischungen.

Gedruckt wird der Reiter, der gerade offen ist.

Passt dazu: Farbcodes umrechnen und Kontrast · Farben aus einem Bild · Ausmalbilder · Alle Wissen-Seiten

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So funktioniert's
  1. 01Reiter wählen: Spektrum, Farbkreis, Mischen oder Warm und kalt.
  2. 02Spektrum: Schieber bewegen und die Wellenlänge samt Farbe und Frequenz ablesen.
  3. 03Farbkreis: Farbe antippen und Gegenfarbe, Nachbarn und Dreiklang sehen.
  4. 04Mischen: zwei Lichter oder zwei Farben und ihre Stärke einstellen, das Ergebnis erscheint sofort.

Wie genau sind die Farben? Der Bildschirm kann Spektralfarben nur annähern, und die Farben der Kreise sind übliche Näherungswerte. Die Wellenlängen und Frequenzen sind gerundete Lehrbuchwerte.

Was der Mischer rechnet. Beim Licht werden die Rot-, Grün- und Blauanteile beider Lichter addiert, höchstens bis zum vollen Wert. Bei der Farbe schluckt jede Farbschicht ihren Teil: Cyan das Rot, Magenta das Grün, Gelb das Blau. Was beide übrig lassen, ist das Ergebnis. Das ist ein Modell, echte Farben weichen davon ab.

Drucken. Die Druckansicht zeigt den Reiter, der offen ist, ohne Bedienknöpfe.