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Lesbarkeit prüfen
Text einfügen: Die Seite markiert lange Sätze, schwere Wörter, Passiv und Füllwörter und rechnet drei Lesbarkeitswerte für Deutsch aus. Dein Text verlässt dabei nicht dein Gerät.
Deutscher Text, am besten ab etwa 100 Wörtern. Die Auswertung läuft beim Tippen, auf deinem Gerät. Dein Text im Feld bleibt, wie er ist.
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Laden: eine Textdatei (.txt, .md) oder eine hier gesicherte Datei (.json). „Als Datei sichern“ schreibt Text und Einstellungen in eine Datei auf dein Gerät, denn der Browser merkt sich nichts.
Einstellungen: Lesetempo, Satzlänge, Füllwörter
Für die Lesezeit. Üblich sind 150 bis 250.
Durch Komma getrennt, auch zwei Wörter wie „im Grunde“. Streich, was für dich kein Füllwort ist, oder ergänz eigene.
Lesbarkeitswerte
Schätzung für Deutsch0 bis 100: je höher, desto leichter.
Schulstufe von 4 bis 15: je höher, desto schwerer.
Unter 40 leicht, 40 bis 50 mittel, darüber schwer.
Dein Text mit Markierungen
Farbiger Hintergrund: Satz mit mehr als 20 Wörtern, kräftiger ab mehr als 30. Fett: 4 und mehr Silben. Gerahmt: Passiv. Wellenlinie: Füllwort. Doppelt unterstrichen: Nominalstil. Ein Knopf blendet seine Markierung aus.
Die Anzeige ist nur zum Lesen. Ändern kannst du den Text oben im Feld; die Markierungen folgen.
Die längsten Sätze
Ein langer Satz lässt sich oft an einem „und“, „weil“ oder „der, die, das“ teilen. „Im Feld auswählen“ markiert ihn oben im Eingabefeld, dort kannst du ihn gleich umschreiben.
Hinweise im Einzelnen
Passiv
Ein Hinweis, kein Fehler: Passiv ist oft richtig, etwa wenn es egal ist, wer handelt. Es lässt aber offen, wer etwas tut. „Der Antrag wird geprüft“ klingt anders als „Wir prüfen den Antrag“.
Füllwörter
Wörter aus der Liste in den Einstellungen. Oft verzichtbar, aber nicht immer: Ob eins an der Stelle trägt, entscheidest du.
Schwere Wörter
Wörter mit 4 und mehr Silben, die häufigsten zuerst. Zusammengesetzte Wörter lassen sich oft auflösen: „Kundenzufriedenheitsbefragung“ wird zu „Wir fragen unsere Kunden“.
Nominalstil
Sätze mit 3 und mehr Wörtern auf -ung, -heit oder -keit. Mit einem Verb liest es sich oft leichter: „Die Prüfung der Unterlagen erfolgt“ wird zu „Wir prüfen die Unterlagen“.
Mehr dazu: Zeichen und Wörter zählen · Text aus einer PDF holen · Zwei Fassungen vergleichen
Dein Text bleibt auf diesem Gerät. Die Auswertung läuft in deinem Browser; nichts wird gespeichert oder übertragen.
So funktioniert's
- 01Text einfügen oder eine Textdatei laden. Werte und Markierungen erscheinen beim Tippen.
- 02Markierungen ansehen. Die Knöpfe über dem Text blenden einzelne Arten aus, die Listen darunter springen an die Stelle.
- 03Umschreiben: „Im Feld auswählen“ markiert einen Satz oben im Eingabefeld. Die Auswertung folgt deinen Änderungen.
Die Werte: Der Flesch-Index nach Amstad rechnet 180 minus Wörter je Satz minus 58,5 mal Silben je Wort. Er reicht von 0 bis 100 (Werte darüber oder darunter setzt die Seite auf 100 oder 0 und nennt den gerechneten Wert); eingeteilt nach Amstad: ab 90 sehr leicht, ab 80 leicht, ab 70 mittelleicht, ab 60 mittel, ab 50 mittelschwer, ab 30 schwer, darunter sehr schwer. Die Wiener Sachtextformel (erste Fassung) nimmt den Anteil der Wörter mit 3 und mehr Silben, die Satzlänge, den Anteil der Wörter mit mehr als 6 Buchstaben und den Anteil einsilbiger Wörter. Heraus kommt eine Schulstufe von 4 bis 15. Die Einteilung bis Stufe 7 leicht, 8 bis 11 mittel, ab 12 schwer ist eine grobe Einordnung dieser Seite. Der LIX ist Wörter je Satz plus Anteil der Wörter mit mehr als 6 Buchstaben in Prozent: unter 40 etwa wie Kinder- und Jugendbücher, bis 50 wie Romane, bis 60 wie Sachtexte, darüber wie Fachtexte.
Was die Formeln nicht können: Sie messen Länge, nicht Verständlichkeit. Ein Text aus kurzen Sätzen kann trotzdem unklar sein, ein Fachtext mit langen Wörtern trotzdem gut. Gebaut wurden sie für Fließtext; Listen, Tabellen und Stichpunkte verzerren sie. Unter 100 Wörtern schwanken sie stark.
Silben sind geschätzt: Die Seite zählt Vokalgruppen. Die Zwielaute ei und ey, ai und ay, au, äu, eu und ie sowie aa, ee, oo und ou gelten als eine Silbe, andere Folgen wie in The-a-ter als zwei. Bei Wörtern wie Mu-se-um oder Li-ni-e zählt sie deshalb eine Silbe zu wenig, bei Abkürzungen wie PDF ebenso.
Was als Wort und Satz zählt: Ein Wort hat mindestens einen Buchstaben; „E-Mail-Adresse“ ist ein Wort. Zahlen wie 2026 oder 3,50 und Web- oder E-Mail-Adressen zählen nicht mit. Ein Satz endet an Punkt, Ausrufe- oder Fragezeichen oder Auslassungspunkten, aber nicht nach bekannten Abkürzungen wie z. B., bzw., Nr. oder Dr., nicht nach einer Ordnungszahl wie „am 3. Oktober“ und nicht in einem Datum. Nach „usw.“, „etc.“ und Abkürzungen wie PDF, GmbH oder BGB endet er, wenn danach groß weitergeht. Nach Abkürzungen, auf die oft ein Hauptwort folgt (2,5 Mio. Euro, u. a. Kinder), nach einer ein- oder zweistelligen oder einer römischen Zahl (Heinrich VIII.) und nach einem einzelnen Großbuchstaben (Vitamin C.) endet er nur, wenn danach ein Wort kommt, das groß nur am Satzanfang steht, etwa „Das“, „Wir“ oder „Dann“. Beginnt der nächste Satz dort mit einem Hauptwort oder mit „Sie“, übersieht die Seite das Satzende. Eine Leerzeile beginnt einen neuen Absatz. Ein einfacher Zeilenwechsel beendet den Satz, außer der Text geht klein weiter oder die Zeile endet mit einem Komma. Für Text aus einer PDF gibt es in den Einstellungen „Zeilenumbrüche überbrücken“.
Die Markierungen: Passiv heißt hier: eine Form von „werden“ und ein Partizip im selben Teilsatz, etwa „wird … geprüft“. Die Seite arbeitet mit Wortmustern, nicht mit einer Grammatik: Sie übersieht manches und hält selten etwas für Passiv, das keins ist. Füllwörter sind nur die Wörter aus deiner Liste. Nominalstil heißt: 3 und mehr Wörter auf -ung, -heit oder -keit im selben Satz. Ausgewertet werden höchstens 200.000 Zeichen.
Speichern: Der Browser merkt sich nichts. „Als Datei sichern“ schreibt Text und Einstellungen in eine JSON-Datei auf dein Gerät, „Aus Datei laden“ liest sie wieder ein; eine Datei aus einem anderen Werkzeug wird abgelehnt. Die Datei enthält deinen Text im Klartext. Hast du längeren Text eingegeben und nicht gesichert, fragt die Seite nach, bevor „Beispiel einfügen“, „Aus Datei laden“ oder „Leeren“ ihn ersetzen, und der Browser fragt vor dem Verlassen der Seite.