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PDF-Ränder beschneiden

Weißen Rand wegnehmen, damit auf dem Tablet mehr Seite und weniger Rand zu sehen ist.

Der Rand wird ausgeblendet, nicht gelöschtBeschneiden setzt in der PDF einen neuen Ausschnitt (im Fachjargon: die CropBox). Die gängigen PDF-Programme – Acrobat, Vorschau, Browser, E-Reader – zeigen und drucken danach nur noch diesen Ausschnitt. Was außerhalb liegt, bleibt aber in der Datei stehen und lässt sich mit dem passenden Programm wieder aufklappen. Zum Lesen, Drucken und Verschicken reicht das. Soll etwas wirklich verschwinden, führt der Weg über PDF schwärzen oder über PDF → Bilder und zurück mit Bilder → PDF.

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oder einfach hierher ziehen.

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Danach: PDF komprimieren · Seiten ordnen & drehen · PDF → Bilder

Deine Datei verlässt dieses Gerät nicht. Gemessen und beschnitten wird in deinem Browser.

So funktioniert's
  1. 01PDF auswählen oder in das Feld ziehen. Der Rand der ersten Seite wird gleich gemessen.
  2. 02Rahmen prüfen: sitzt er gut, weiterblättern und schauen, ob er auch auf anderen Seiten passt. Sonst selbst ziehen oder erneut messen lassen.
  3. 03Wählen, welche Seiten beschnitten werden – alle, nur die angezeigte oder eine Auswahl wie 1-3,5.
  4. 04„Beschneiden" antippen und die neue Datei herunterladen. Dein Original bleibt unverändert.

Was beim Beschneiden passiert: Jede PDF-Seite hat zwei Kästen. Die MediaBox sagt, wie groß das Blatt ist, die CropBox sagt, welcher Ausschnitt davon gezeigt wird. Dieses Werkzeug setzt nur die CropBox neu. Die gängigen PDF-Programme richten sich danach: Am Bildschirm, beim Drucken und in der Seitenvorschau ist der Rand weg, und weil die Seite kleiner wirkt, wird die Schrift auf dem Tablet größer. Der Inhalt außerhalb der CropBox bleibt aber in der Datei. Wer die Datei in einem PDF-Programm öffnet, kann die CropBox wieder vergrößern und den Rand zurückholen. Zum Verstecken von etwas Vertraulichem taugt das also nicht – dafür gibt es PDF schwärzen.

Wie die Messung funktioniert: Die Seite wird in deinem Browser als Bild gezeichnet. Aus dem Randstreifen des Bildes wird die Hintergrundhelligkeit bestimmt – so klappt es auch bei vergilbten oder gräulichen Scans, nicht nur bei reinem Weiß. Alles, was deutlich dunkler ist als dieser Hintergrund, gilt als Inhalt. Einzelne kleine Flecken werden dabei übergangen, damit ein Staubkorn oder ein Scanner-Pünktchen den Rahmen nicht wieder aufreißt. Um das Ergebnis kommt der gewählte Sicherheitsabstand.

Mehrere Seiten: „Gleicher Rahmen" überträgt deinen Rahmen anteilig auf die anderen Seiten – also „links 8 Prozent weg, oben 5 Prozent weg". Das passt auch dann, wenn die Seiten unterschiedlich groß sind oder Hoch- und Querformat gemischt sind. „Jede einzeln messen" misst stattdessen jede Seite für sich; das ist bei Buch-Scans besser, wo der Text von Seite zu Seite wandert, dauert aber länger, weil jede Seite dafür gezeichnet werden muss. Findet die Messung auf einer Seite nichts, bleibt es dort bei deinem Rahmen. Die angezeigte Seite bekommt immer genau den Rahmen, den du siehst.

Gedrehte Seiten: Liegt eine Seite quer oder steht sie auf dem Kopf, wird der Rahmen so umgerechnet, wie du die Seite siehst. Das gilt auch für Seiten, die schon einmal beschnitten wurden: Dann wird weiter innerhalb des vorhandenen Ausschnitts beschnitten.

Grenzen: Passwortgeschützte PDFs lassen sich nicht öffnen. Nicht jedes Programm beachtet den Ausschnitt: Wandelst du die beschnittene Datei später über die Kommandozeile in Bilder um – etwa mit Ghostscript, ImageMagick oder pdftoppm –, nehmen die von sich aus das ganze Blatt, und der Rand ist wieder da. Dafür haben diese Werkzeuge eine eigene Option. Ein Scanner-Schatten oder ein dunkler Streifen am Blattrand zählt als Inhalt – dann schneidet die Messung auf dieser Seite weniger weg, und du ziehst den Rahmen besser selbst. Schief eingescannte Seiten werden nicht geradegerückt: Der Rahmen bleibt waagerecht, bei starker Schieflage bleibt deshalb an einer Ecke mehr Rand stehen. Kopf- und Fußzeilen, Seitenzahlen und Stempel am Rand sind Inhalt und bleiben stehen; wenn sie weg sollen, zieh den Rahmen von Hand enger. Und die Dateigröße ändert sich kaum, weil ja nichts entfernt wird – dafür ist PDF komprimieren zuständig.